Termin Details
06.03.2012 - 06.03.2012
Lesung Paul Brauhnert aus \\
Schwedt. Wie sah der Haftalltag in diesem gefürchteten Gefängnis aus? Ein Buch gibt Auskunft.
Es war 1983. Anfang 1983. Mächtig knirschte der Schnee unter den Schaftstiefeln der Militärpolizisten, als sie den 19-jährigen Axis Mundi über das 15 Hektar große Gelände des einzigen Militärgefängnisses der Deutschen Demokratischen Republik führen.
Vorbei an hölzernen Baracken und Arrestzellen, umgeben von meterhohen Zäunen und einschüchternden Wachtürmen, führt man den Verurteilten in eine ungewisse Zukunft. Er trifft auf genau das, was man ihm über dieses sagenhafte, schreckliche Militärgefängnis Schwedt erzählt hatte.
Schwedt, der große Mythos. Ein Wort voll Angst und Schrecken. Schwedt, das Militärgefängnis. Schwedt: Das sind der Militärstrafvollzug, der Strafarrest und die Disziplinareinheit 2. Wer dorthin sollte oder dahin musste, der hatte in der DDR keine guten Karten.
Allein die Nennung des Namens der Stadt konnte zu einem Schauer führen. Viele hätten sich gewünscht, nie dort gelandet zu sein. Paul Brauhnert war unter den Opfern.
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Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus
10178 / Berlin
Nikolaikirchplatz 5-7
von: 06.03.2012
bis: 06.03.2012
Beginn: 19:00
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